Auslese April 2020



Reisen finden zurzeit vor allem in Gedanken statt. Wie gut, dass es zum Unterwegssein vielfältige Literatur gibt. Michel de Montaignes Tagebuch seiner Reise von Bordeaux nach Italien ist einer der Leckerbissen. 1580 sattelte er sein Pferd und traf nach mehr als einem Jahr in Florenz ein. Flüssig liest sich auch Dres Balmers Tagebuch «Reh am Rapsfeld», seine Rundfahrt um die Ostsee, die er 2014 mit dem Fahrrad unternahm. Am Ende der vergnüglichen Lektüre bleibt das Gefühl, man sei die 6882 Kilometer eben selber geradelt. Reichhaltigen und überraschenden Lesestoff bietet ebenso Jean-Baptiste Ancelots Weltreise in Sachen Wein. 90 Länder hat der Franzose in den vergangenen vier Jahren bereist und dazu ein umfangreiches Nachschlagewerk verfasst.


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